Ulmer Verlag

Der Ratgeber von Dr. med. vet. Christine Menges

Jung bleiben mit Hund

1x1 der Hundehaltung für Senioren



Hunderassen

Die Suche nach dem passenden Hund sollte mit der Frage beginnen: „Wie alt bin ich selbst, wenn der Hund 15 Jahre alt ist?“ Eine überraschende Frage! Sie ist nicht wichtig um zu klären, wer länger lebt. Nein, sie ist wichtig, weil man durch die Antwort leichter einschätzen kann, wie viel Kraft man selbst dann wohl hat und wie klein der Hund deshalb sein sollte, damit man dann noch gut mit der Situation fertig werden kann. Der ideal Hund für ältere Menschen sollte deshalb klein, leicht, mit wenig Kraft und weiblich sein. Es geht nicht um die Frage, wer niedlicher ist. Auch ein „Das haben wir immer schon gehabt“ ist jetzt nicht hilfreich. Es geht darum, was zu den eigenen Lebensumständen am besten passt – und da empfiehlt sich eine Hündin!

Mitleid ist der falsche Berater
Bei der Suche nach dem „richtigen Hund“ lauert eine ganz spezielle Gefahr, und die heißt Mitleid. Mitleid zu empfinden ist eine ehrenhafte Eigenschaft, aber in dieser Situation ist Mitleid ein sehr schlechter Berater!

Wo finde ich den Hund für mich?
Es gibt viele Möglichkeiten, einen Hund zu finden – empfehlenswerte und solche, von denen dringend abzuraten ist! Ob direkt vom Züchter über Kontakte, Anzeigen oder das Internet: In jedem Fall gilt es, genau hinzuschauen und die Angaben zu prüfen, möglichst durch eigenen Augenschein.

Wichtig: Niemals bei dubiosen Hundehändlern kaufen!



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